Innehalten und Tätiges Sein

Bergwald- und Arbeitswochen

Ein besonderes Selbst­erfahrungs­seminar, bei dem Tätigsein und Innehalten miteinander „tanzen“.

Termine:

  • 16. – 23. April 2022
  • 12. – 19. Juni 2022
  • 13. – 20. August 2022
  • 01. – 08. Oktober 2022

Ort

auf der Alpe Lutt (Norditalien)

Arbeiten im Einklang mit sich – darin liegt das Besondere an diesem Projekt. Jeden Tag praktizieren wir sechs Stunden im Bergwald ein fruchtbares Miteinander von Besinnung und Tätigem Sein.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchen sich jeweils morgens und nachmittags aus vielen verschiedenen Möglichkeiten ein Arbeitsprojekt aus, das den eigenen Fähigkeiten und der aktuellen Kondition entspricht. Um immer wieder zurück zum eigenen Tempo und Rhythmus zu finden, wird die Arbeit stündlich unterbrochen mit eine Pause zum „Wieder-ganz-zu-sich-selber-Kommen“.

Zudem geht es einmal täglich auf Naturgang, wo Du für eine Stunde bewusst auf dem Antlitz von Mutter Erde unterwegs sein wirst. Der Tag beginnt und endet jeweils mit dem Singen des Alperer-Jodlers. Die Nacht und der frühe Morgen ist „Wortfreie Zeit“. Abends gibt es am Kaminofen ein „Council“- eine Austauschrunde über die persönlichen Erfahrungen des Tages. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Mitgehen mit dem Jahreskreis.

Seminardetails

Termine:

  • 16. – 23. April 2022
  • 12. – 19. Juni 2022
  • 13. – 20. August 2022
  • 01. – 08. Oktober 2022

Energieausgleich:

Mitarbeit gegen freie Unterkunft, Verpflegung und geistige Begleitung.

Jeder/jede Teilnehmende trägt mit ca. 3 – 4 Kg frischen Lebensmitteln zur Gemein­schaftsverpflegung bei.

Seminarleitung:

Wolfgang Rapp,
Alpbauer, evang. Theologe und Supervisor (DGSV)

Anmeldung & Kontakt:

info@raum-und-weite.net
Telefon: 0 83 87 – 51 69 21 8

Teilnehmerstimmen

Bei meinem ersten Besuch auf der Alpe traf mich diese Art von Spiritualität ziemlich unerwartet. Ich weiss nicht genau was ich erwartet hatte. Mit Freude, Leichtigkeit und Pausen ja, aber mit solch einem bewussten Innehalten nicht. Jede Stunde erinnerte mich der nachgeahmte Ruf eines Kuckucks daran, die Werkzeuge wegzulegen und mein Schaffen zu betrachten, in Stille und ohne mich und Andere abzulenken.

Ailis, 21 Jahre